Nach diesem Chat fragt Lisa ihre Freundin Aylin, ob sie am Wochenende ihr Alibi sein könnte. Sie würde gerne zu ihrem neuen Chat-Bekannten nach Frankfurt fahren, und ihre Mutter sollte das nicht erfahren.
Cybergrooming ist das gezielte Ansprechen von Kindern und minderjährigen Jugendlichen im Internet, um sexuellen Kontakt herzustellen oder zu sexuellen Handlungen aufzufordern. Sexting ist das Versenden unerwünschter Nacktaufnahmen. Täter nutzen die Anonymität des Internets aus und wissen, dass sich Opfer oft schämen und Vorkommnisse verheimlichen.
Aufgabe: markiert alle Warnsignale im Chat und tragt sie in eure eigene Liste ein.
Ethik 8. Klasse · Schutz & Medien, Stunde 10 · zum Abschreiben ins Heft
Sexting und Cybergrooming
Cybergrooming bezeichnet das gezielte Anbahnen von Kontakt zu Kindern oder Jugendlichen im Internet mit dem Ziel, sexuellen Missbrauch vorzubereiten. Täter bauen dabei gezielt Vertrauen auf.
Typische Warnsignale:
Aufforderung zur Geheimhaltung ("Erzähl niemandem davon")
Übertriebene Komplimente oder Geschenke
Drängen auf ein persönliches Treffen oder auf Fotos
Sexting bezeichnet das Versenden intimer Fotos oder Nachrichten. Wer solche Bilder weiterschickt, verliert die Kontrolle darüber, wo sie landen.
Merke: Wer verdächtige Nachrichten erhält, sollte den Kontakt abbrechen, das Gespräch als Beweis nicht löschen und sich einer Vertrauensperson mitteilen.